PSB 24 Berlin - Überwachungsanlage
ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Alarmanlage im Haus nachrüsten – ohne Kabel, ohne Dreck, ohne Umbau

Funk-Öffnungsmelder am Fensterrahmen ohne verlegte Kabel

Eine Alarmanlage lässt sich in jedem bewohnten Haus und in jeder Wohnung nachrüsten – mit Funktechnik, ohne eine einzige Wand zu öffnen. Melder, Bedienteil und Zentrale sprechen verschlüsselt per Funk miteinander und laufen über hochwertige Akkus mit mehrjähriger Laufzeit. Die Montage dauert in der Regel einen Tag. Dieser Ratgeber erklärt, wie das funktioniert, was es kostet, wo die Fallstricke liegen und wann sich der Selbsteinbau lohnt – und wann nicht.

Warum Nachrüsten heute kein Umbau mehr ist

Die Vorstellung, dass eine Alarmanlage Schlitze in Wänden bedeutet, stammt aus den Neunzigern. Damals lief jeder Melder über ein Kabel zur Zentrale, und wer nachrüsten wollte, musste Putz aufstemmen oder Kabelkanäle legen. Bei einem bewohnten Haus war das eine Baustelle über Wochen.

Heute übernimmt Funk diese Aufgabe. Ein Öffnungsmelder am Fenster wird geklebt oder mit zwei Schrauben befestigt, ein Bewegungsmelder in die Zimmerecke gesetzt, die Zentrale steht im Flur. Verbunden sind sie über eine verschlüsselte Funkstrecke, die sich selbst überwacht: Fällt ein Melder aus oder wird er manipuliert, meldet die Anlage das, statt stillschweigend eine Lücke zu lassen.

Für die Nachrüstung heißt das: kein Staub, keine Handwerker über Tage, keine Rücksprache mit dem Vermieter wegen Bohrlöchern in tragenden Wänden. Auch Altbauten mit dicken Mauern und denkmalgeschützte Fassaden sind kein Hindernis.

Was eine nachgerüstete Anlage können muss

Eine Alarmanlage besteht aus vier Bausteinen, und jeder hat eine klare Aufgabe.

  • Öffnungsmelder an Türen und Fenstern erkennen, wenn jemand aufhebelt oder öffnet – die wichtigste Meldergruppe, weil rund vier von fünf Einbrüchen über Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss laufen
  • Bewegungsmelder in den Räumen erfassen, wer sich drinnen bewegt, nachdem er hereingekommen ist
  • Die Zentrale wertet aus, alarmiert und dokumentiert; sie ist das Gehirn und deshalb selbst sabotagegeschützt
  • Die Sirene innen und außen macht Lärm – das ist kein Schmuck, sondern der Grund, warum viele Täter abbrechen

Dazu kommt die Meldung aufs Smartphone. Sie ersetzt nicht die Sirene, sondern ergänzt sie: Die Sirene vertreibt, die App informiert Sie, wo immer Sie gerade sind.

Funk oder Kabel – was ist besser?

Die ehrliche Antwort: Für einen Neubau im Rohbau ist Kabel die sauberste Lösung, weil man ohnehin offene Wände hat. Für alles andere – bewohntes Haus, Wohnung, Ladengeschäft, Altbau – ist Funk heute die bessere Wahl.

Der häufigste Einwand gegen Funk ist die Stromversorgung. Der ist berechtigt, aber überholt: Aktuelle Melder laufen mit hochwertigen Akkus mehrere Jahre, und die Anlage meldet rechtzeitig, wenn eine Zelle schwächer wird. Wer zwanzig Melder im Haus hat, tauscht also nicht ständig Batterien, sondern bekommt alle paar Jahre eine Meldung und wechselt die betroffene Zelle.

Der zweite Einwand betrifft die Störsicherheit. Auch der ist zu klären: Anlagen nach DIN EN 50131 überwachen ihre eigene Funkstrecke und schlagen Alarm, wenn jemand versucht, sie zu stören. Ein Gerät aus dem Elektronikmarkt ohne diese Norm tut das nicht.

Selbst einbauen oder einbauen lassen?

Ein Funk-Set aus dem Handel ist in zwei Stunden montiert, und für eine kleine Wohnung kann das genügen. Am Ende ist es auch eine Budgetfrage: Brauchbare Smart-Home-Produkte gibt es ab 200 bis 300 Euro. Drei Dinge unterscheiden den Selbsteinbau trotzdem von einer geplanten Anlage.

Erstens die Planung. Die meisten Selbsteinbauer sichern die Haustür und stellen einen Bewegungsmelder ins Wohnzimmer – und lassen das Kellerfenster, die Terrassentür und das Badfenster im Erdgeschoss offen. Wo ein Einbrecher tatsächlich einsteigt, ist nicht dort, wo man selbst hereinkommt.

Zweitens die Fehlalarme. Ein Bewegungsmelder gegenüber einer sonnenbeschienenen Fensterfront oder über der Heizung löst regelmäßig aus. Nach dem dritten Fehlalarm schaltet man die Anlage ab – und hat gar keinen Schutz mehr. Melderwahl und Platzierung entscheiden darüber, ob eine Anlage im Betrieb bleibt.

Drittens die Versicherung. Wo eine Alarmanlage Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist oder den Beitrag senkt, verlangt der Versicherer in der Regel den Einbau durch einen Fachbetrieb und eine Dokumentation der Anlage. Ein selbst montiertes Set erfüllt das nicht.

Als Faustregel: Wohnung mit zwei gefährdeten Öffnungen und überschaubarem Wert – Selbsteinbau vertretbar. Haus, Gewerbeobjekt, Werteinhalt oder Versicherungsauflage – planen lassen.

Was kostet es, eine Alarmanlage nachzurüsten?

Bei PSB 24 kostet eine Funkalarmanlage für eine Wohnung inklusive Planung, Montage und Einweisung 2.500 bis 3.500 Euro, für ein Einfamilienhaus 3.500 bis 5.000 Euro, jeweils netto zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Ein Set aus dem Elektronikhandel liegt bei 200 bis 800 Euro, enthält aber weder Planung noch Montage noch Wartung.

Was den Preis bestimmt: die Zahl der zu sichernden Öffnungen, ob zusätzlich Innenräume überwacht werden, die Meldergüte und die Frage, ob die Anlage mit Kameras oder Zutrittskontrolle gekoppelt wird. Ein Reihenmittelhaus mit sechs Fenstern im Erdgeschoss ist eine andere Rechnung als ein freistehendes Haus mit Terrassentür, Kellerabgang und Garage.

Nicht vergessen: die Wartung. PSB 24 prüft installierte Anlagen einmal jährlich, bei kleineren Anlagen spätestens alle 18 Monate – Melder, Akkus, Funkstrecke, Zentrale und Bedienteile werden kontrolliert, die Anlage auf Auslösung getestet und die Prüfung dokumentiert. Bei vielen Versicherern ist genau diese Dokumentation die Bedingung dafür, dass die Anlage überhaupt anerkannt wird.

Wartung kostet Geld, wie bei jedem Fachbetrieb: Rechnen Sie mit 150 bis 200 Euro je Wartung, netto zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Üblich ist ein Wartungsvertrag, der Turnus und Kosten festschreibt.

Förderung: Was es 2026 noch gibt

Den früheren KfW-Zuschuss für Einbruchschutz gibt es nicht mehr, seit Ende 2023 werden keine neuen Anträge bewilligt. Geblieben sind drei Wege: der zinsgünstige KfW-Kredit 159 für altersgerechtes Umbauen, der Einbruchmeldeanlagen einschließt, der Steuerabzug nach § 35a EStG für den Arbeitsanteil der Handwerkerrechnung, und für Vermieter in Berlin ein Programm der Investitionsbank Berlin.

Zwei Bedingungen gelten bei allen: Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein, und die Anlage muss von einem Fachbetrieb eingebaut werden. Wer erst montiert und dann beantragt, bekommt nichts. Welche Programme gerade offen sind, ändert sich regelmäßig – wir sehen in der Beratung gemeinsam nach.

Die fünf häufigsten Fehler beim Nachrüsten

  • Nur die Haustür sichern. Einbrecher kommen überwiegend über Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss, oft an der Gebäuderückseite, wo niemand hinsieht.
  • Melder falsch platzieren. Bewegungsmelder gegen die Sonne oder über der Heizung erzeugen Fehlalarme und kosten das Vertrauen in die Anlage.
  • Keine Außensirene. Ohne hörbaren Alarm fehlt genau der Effekt, der Täter zum Abbruch bringt.
  • Anlage ohne Norm kaufen. Geräte ohne DIN EN 50131 überwachen weder ihre Funkstrecke noch sich selbst – und werden von Versicherern nicht anerkannt.
  • Niemanden haben, der reagiert. Die Meldung landet auf dem Smartphone, und dann? Wer nachts 200 Kilometer entfernt ist, braucht jemanden vor Ort.

Der letzte Punkt ist der wichtigste: Wer fährt hin?

Eine Alarmanlage meldet. Reagieren muss trotzdem jemand. Bei PSB 24 kann das der eigene Revierdienst übernehmen: Löst die Anlage aus, fährt ein Mitarbeiter das Objekt an, prüft die Lage vor Ort, verständigt bei Bedarf die Polizei und sichert das Objekt bis zur Übergabe.

Das ist der Unterschied zwischen einem Gerät und einem Sicherheitskonzept – und der Grund, warum wir die Alarmverfolgung im Angebot als eigene Position ausweisen. Wer zusätzlich eine ständig besetzte Aufschaltstelle braucht, bekommt sie über eine Partnerleitstelle, mit der wir zusammenarbeiten. Für Eigentümer, die nicht in Berlin wohnen, für Hausverwaltungen und für Gewerbeobjekte ist das der häufigste Zusatzwunsch.

Häufige Fragen zum Nachrüsten einer Alarmanlage

Kann man eine Alarmanlage nachträglich einbauen?

Ja, in jedem bewohnten Gebäude. Funkalarmanlagen brauchen keine Kabel: Melder, Bedienteil und Zentrale kommunizieren verschlüsselt per Funk und laufen über hochwertige Akkus mit mehrjähriger Laufzeit. Der Einbau dauert in der Regel einen Tag, Wände werden nicht geöffnet.

Das gilt auch für Mietwohnungen, Altbauten und denkmalgeschützte Gebäude. Melder werden geklebt oder mit zwei Schrauben befestigt und lassen sich rückstandsarm wieder entfernen. Bei Mietobjekten lohnt trotzdem ein kurzer Blick in den Mietvertrag und ein Gespräch mit dem Vermieter, bevor gebohrt wird.

Was kostet es, eine Alarmanlage nachzurüsten?

Eine fachlich geplante Funkalarmanlage kostet bei PSB 24 inklusive Montage 2.500 bis 3.500 Euro für eine Wohnung und 3.500 bis 5.000 Euro für ein Einfamilienhaus, netto zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Sets aus dem Elektronikhandel beginnen bei 200 Euro, enthalten aber keine Planung und keine Montage.

Der Unterschied steckt nicht im Gerät, sondern in der Frage, welche Öffnung welchen Melder bekommt und wie die Anlage eingerichtet wird. Ein günstiges Set, das nach drei Fehlalarmen abgeschaltet bleibt, ist teurer als eine geplante Anlage, die läuft.

Löst die Anlage aus, wenn mein Hund durchs Zimmer läuft?

Nicht, wenn sie richtig eingerichtet ist. Für Haushalte mit Tieren gibt es spezielle Linsen für den Bewegungsmelder: Sie blicken nicht so flach nach unten und erfassen den Bodenbereich weniger, sodass ein Hund oder eine Katze keinen Fehlalarm auslöst.

Entscheidend bleiben Montagehöhe und Ausrichtung. Zu tief montiert, erfasst auch ein Melder mit Tierlinse das Tier auf dem Sofa. Bei Katzen, die auf Schränke springen, planen wir die Melder entsprechend und legen den Schwerpunkt stärker auf die Öffnungen an Fenstern und Türen.

Funktioniert die Alarmanlage bei Strom- oder Internetausfall?

Ja. Jede normgerechte Anlage hat einen Notstromakku, der den Betrieb über Stunden aufrechterhält, und meldet den Stromausfall selbst als Ereignis. Die Sirenen funktionieren unabhängig vom Internet.

Für die Meldung aufs Smartphone braucht es eine Verbindung nach außen. Bei den Alarmsystemen, die PSB 24 anbietet, ist ein Mobilfunkmodul als Backup immer dabei: Fällt das Internet aus oder wird der Router manipuliert, geht die Meldung über Mobilfunk raus. Die passende Datenkarte verwaltet und bezahlt der Kunde selbst, sie kostet etwa 5 bis 6 Euro im Monat.

Kann ich die Anlage bei einem Umzug mitnehmen?

Bei Funkanlagen ja, mit einer Einschränkung: Die Komponenten sind mobil, die Planung ist es nicht. Melder, Zentrale und Sirene lassen sich abnehmen und in der neuen Wohnung montieren – welche Öffnungen dort gesichert werden müssen, ist aber eine neue Frage.

In der Praxis heißt das: Die Hardware zieht mit, die Anlage wird neu eingerichtet und meist um einzelne Melder ergänzt oder reduziert. Das ist deutlich günstiger als eine Neuanschaffung und einer der Gründe, warum Funktechnik für Mieter die richtige Wahl ist.

Welche Alarmanlage empfiehlt die Polizei?

Die Polizei empfiehlt keine Marken, sondern Kriterien: Die Anlage sollte der DIN EN 50131 entsprechen, von einem Fachbetrieb geplant und eingebaut sein und mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen ergänzen, nicht ersetzen. Die polizeiliche Beratungsstelle berät dazu kostenlos und herstellerneutral.

Der Grund für die Kombination: Mechanik hält den Täter auf, Elektronik meldet ihn. Ein großer Teil der Einbrüche in Berlin bleibt im Versuch stecken, weil Täter auf Widerstand stoßen oder gestört werden – genau dort setzen beide Maßnahmen zusammen an.

Wie lange dauert der Einbau?

Für eine Wohnung rechnen wir mit einem Tag, weil die Einweisung der Kunden dazugehört; bei einem Einfamilienhaus können es 1,5 bis 2 Tage werden. Voraus geht eine Begehung, bei der Öffnungen, Wege und Nutzung aufgenommen werden – sie dauert etwa eine Stunde und ist bei uns kostenlos.

Zwischen Begehung und Montage liegen derzeit im Schnitt zwei bis drei Wochen für Angebot, Entscheidung, Materialbeschaffung und Termin. Wer eine Förderung beantragen will, sollte diese Zeit einplanen, denn der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt sein.

Alarmanlage nachrüsten in Berlin und Brandenburg

PSB 24 plant, installiert und wartet Funkalarmanlagen für Wohnungen, Häuser und Gewerbeobjekte in Berlin und Brandenburg – und verbindet sie auf Wunsch mit Alarmverfolgung durch den eigenen Revierdienst. Die Begehung vor Ort ist kostenlos, das Angebot bekommen Sie schriftlich mit klaren Positionen für Technik, Montage und Wartung. Rufen Sie an unter +49 30 202 395 262.